Bambu Lab P2S – erste Drucke, Erfahrungen und Druckqualität

Erste Drucke mit dem Bambu Lab P2S – meine realen Erfahrungen

Nach dem erfolgreichen Unboxing und der ersten Kalibrierung des 3D-Druckers Bambu Lab P2S kam ich endlich zum Interessantesten – zu den ersten realen Ausdrucken

Ich habe mich entschieden, nicht nur mit Testmodellen zu beginnen, sondern gleich mit praktischen Dingen, die ich tatsächlich verwenden werde. Zu Beginn habe ich mehrere Filamente gekauft – PLA, PLA Silk und PETG, um verschiedene Materialien und Farben ausprobieren zu können.

Interessant ist, dass mein allererster Druck nicht aus PLA, sondern direkt aus PETG war. Ich habe etwas befürchtet, dass es damit Probleme geben könnte, da PETG anspruchsvoller als gewöhnliches PLA ist, aber der Bambu Lab P2S hat das hervorragend gemeistert. Der Druck verlief ohne Komplikationen und das Ergebnis hat mich sehr angenehm überrascht.

1. Trockenmittelboxen für AMS (Silica-Gel)

Als Erstes habe ich Boxen für Silica-Gel für das AMS-System gedruckt. Das ist eine sehr nützliche Sache, da Feuchtigkeit beim 3D-Druck ein großes Problem darstellt – vor allem bei PLA, PETG und anderen Materialien.

Modell auf MakerWorld anzeigen

Ich habe mehrere Stück auf einmal gedruckt, damit ich sie direkt in allen AMS-Slots verwenden konnte. Die Boxen habe ich mit Silica-Gel gefüllt, das dabei hilft, die Filamente im AMS trockener und in besserem Zustand zu halten.

Meine Eindrücke:

  • der Druck verlief völlig problemlos
  • auch PETG wurde schön und zuverlässig gedruckt
  • die Präzision der Teile ist ausgezeichnet – alles passt so, wie es soll
  • die Boxen sind stabil und wirken hochwertig
  • kein auffälliges Stringing oder Fehler

Ehrlich gesagt – ich war ziemlich überrascht, dass gleich der erste Druck so gut gelungen ist, ohne dass kompliziertes Feintuning nötig war.

2. Poop chute – „Abfallrutsche“

Als zweites Modell habe ich den sogenannten „Poop Chute“ gedruckt, also einen Auswurf für Abfallmaterial aus dem Drucker. Bei Bambu-Druckern entsteht beim Reinigen der Düse und beim Farbwechsel relativ viel Abfall, daher ist dies eine sehr praktische Sache.

Modell auf MakerWorld anzeigen

Meine Eindrücke:

  • passt perfekt auf den Drucker
  • der Abfall fällt genau dorthin, wo er soll
  • rund um den Drucker ist weniger Unordnung
  • einfach, aber extrem nützlich

Filamente, die ich gekauft habe

Für die ersten Versuche habe ich mehrere Filamente vorbereitet, um verschiedene Materialien vergleichen zu können. Ich habe mir zum Beispiel Alzament PLA Silk, Sunlu Silk PLA+, Sunlu PLA und auch Alzament PETG in verschiedenen Farben gekauft.

Am meisten hat mich gefreut, dass ich vor PETG keine Angst haben musste. Auch wenn oft gesagt wird, dass es für Anfänger am einfachsten ist, mit PLA zu beginnen, war mein erster realer Druck gerade aus PETG und ist sehr gut gelungen.

Meine eigenen Projekte

Neben fertigen Modellen aus dem Internet habe ich mich auch mit eigenem Modellieren beschäftigt. Aktuell arbeite ich am Entwurf einer Rückspiegelhalterung für meinen Rollstuhl, die ich genau nach meinen Bedürfnissen anpassen möchte.

Der 3D-Druck gibt mir so die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu erstellen, die ich mir sonst nur sehr schwer kaufen oder anpassen könnte.

Gesamtbewertung der ersten Drucke

Ich muss sagen, dass ich sehr angenehm überrascht war. Ohne jegliche komplizierte Einstellungen oder Feinabstimmungen habe ich gleich beim ersten Versuch hervorragende Ergebnisse erzielt.

  • Der Drucker funktioniert praktisch „Plug and Play“
  • die Druckqualität ist von Anfang an auf hohem Niveau
  • auch PETG hat er problemlos gemeistert
  • keine komplizierten Einstellungen wie bei älteren Druckern

Für mich persönlich ist das ein enormer Vorteil, da ich mich auf die Modelle selbst konzentrieren kann und nicht ständig Probleme mit dem Druck lösen muss.

Mit den ersten Erfahrungen mit dem Bambu Lab P2S bin ich also maximal zufrieden. Im nächsten Artikel werde ich mir weitere Projekte ansehen und auch etwas Eigenes entwerfen 🙂

Nach dem erfolgreichen Unboxing des Bambu Lab P2S und der Kalibrierung kam ich zu den ersten Drucken.